Königs-
und Weihnachtsfeier
2007
am 15.Dezember 2007
Ansprache des 1. Vorstands Günther Grünthanner
Es ist wieder einmal so weit Weihnachten 2007 steht vor der Tür. Wie alle
Jahre so, hat auch heuer wieder der Fischereiverein zu seiner Königs - und
Weihnachtsfeier eingeladen.
Es freut mich ganz besonders, das Sie so zahlreich erschienen sind, denn
Weihnachten ist doch das Fest der Familie und ich glaube auch einen Verein wie
den unseren kann man als eine große Familie bezeichnen.
Schon seit Wochen haben wieder fleißige Hände dafür gesorgt, dass wir auch heuer
wieder eine für uns Fischer würdige Königs - und Weihnachtsfeier mit unseren
Gästen und Mitgliedern feiern können.
Hier ist die Familie Hans Ruckriegl und die Familie Buchner besonders
hervorzuheben und zu danken.
Unseren Vereinspressewart Ralph Engel der uns heute mit weihnachtlicher Musik
begleitet ist auch zu danken.
Wie alle Jahre vorher, ist auch heuer wieder der Gabentisch für unsere Tombola
reichlich gedeckt. Dafür ein herzliches Dankeschön an alle Sammler und vor allem
an alle Spender :
Dies waren, um einige zu Nennen :
Auto Schramm, Lauf; Andreas Jähnigen Brandschutz, Schnaittach; Heimo Messer Fa
ErGe, Schnaittach;
Detlev Roßdeutscher Fa Nivea, Ottensoos; Fam. Stegbauer und Schweidler,
Weisennohe; Fa .Meier Angelladen, Neumarkt; Fa.Rettenbacher Angelladen,
Ottensoos; Fa. Quelle, Hersbruck; Fa. Thalheimer Wurstwaren, Gebertshofen;
Brauerei Georg Schaffer, Schnaittach und zuletzt das Einrichtungshaus Bezold in
Neunkirchen
Wenn ich schon einmal beim Danke sagen bin, dann darf ich mich bei unseren
Verpächtern, unseren Tageskartenverkäufern, beim Fischereiverband, beim
Landratsamt, bei der Marktgemeinde, bei den Wirtsleuten Gasthaus zur Linde, bei
der Gaststätte Akropolis Anna und Josef, bei meiner Vorstandschaft, bei den
Verwaltungsmitgliedern und bei den Mitgliedern für die gute Zusammenarbeit
bedanken. Vergessen möchte ich aber nicht einen ganz besonderen Dank
auszusprechen nämlich an unseren Frauen die uns immer zur Seite stehen.
Vom Danke sagen kommen wir jetzt zu einer Weihnachtsgeschichte:
von Christine Götter,1992
Eines Abends im Advent, es war irgendwann in den 90-iger Jahren, beschloss
das Christkind Weihnachten wieder einmal auf der Erde zu verbringen.
Es war lange nicht mehr dort gewesen. Der Weg zur Erde war weit und beschwerlich
und er wurde auch kaum mehr begangen, außer von ein paar Engeln. Diese mussten
sich ab und zu da unten umsehen, denn sie schrieben die Chronik der Erde.
Nur einer machte sich Jahr für Jahr auf den Weg, das war der Weihnachtsmann.
Viel Arbeit hatte er nicht mehr, denn es gab nur noch sehr wenig Kinder, die an
ihn glaubten. Für diese Kinder machte er sich besondere Mühe, denn sie waren
seine Hoffnung für den Frieden der Erde.
Das Christkind konnte den traurigen Erzählungen des Weihnachtsmannes kaum
Glauben schenken, "er war halt doch schon ein recht alter Mann." Auch die
Chronik, welche die Engel schrieben, erschien ihm nicht wahr. "Diese Engel
übertreiben doch immer wieder, ich will mich selbst überzeugen!"
So kam es, dass das Christkind am Morgen des Weihnachtstages auf der Erde
landete. Es war entsetzt über all die Dinge, die es sich ansehen musste: Leute
im Geschenke-Kaufrausch - Weihnachtslieder plärren aus Lautsprechern -
angespannte, gehetzte Gesichter - schlichtweg ein Durcheinander, das es früher
nie gegeben hatte.
Beim Kommentar einer jungen Frau horchte das Christkind auf: "Dieses
Weihnachtsgetue nervt mich, hoffentlich ist der Rummel bald vorbei!"
"Das ist es wohl", dachte das Christkind. "Die Leute tun nur noch so, als ob Weihnachten wäre, das eigentliche Weihnachtsgefühl kennen sie längst nicht mehr."
Auch abends in den Familien wurde es kaum besser. Schnell - schnell,
in die Kirche. Heute muss man da ja hin, ist doch Weihnachten - rasch nach haus,
das Essen wird sonst kalt - der Teller ist noch nicht leer, schon quengeln die
Kinder. Sie wollen ihre Geschenke, schließlich hat man sie lange genug neugierig
gemacht. Gleich - ist es soweit - JETZT...
Dem Christkind stehen die Tränen in den Augen. So traurig war es lange nicht
gewesen. Es mußte etwas tun, um den Menschen wieder echte Freude zu schenken.
Da kam ihm eine Idee: Es hatte ja noch sein Weihnachtslicht einstecken! Mit dem
tröstete es im Himmel kleine Engelchen, die von ihrer Wolke gefallen waren, oder
spendete Trost für alle, die traurig waren. Wieso sollte diese Licht auf der
Erde nicht auch seine Wirkung tun? Rasch griff das Christkind in seine Tasche
und streute Weihnachtslicht in jedes Haus. Es vergaß kein einziges.
Auf einmal wurde es überall still. Den Menschen wurde warm ums Herz. Die
Erwachsenen wollten sich zuerst gegen dieses Gefühl wehren, denn sie kannten es
nicht oder hatten es vergessen. Die Kinder aber, sie nahmen es sofort an. Für
sie war es das Schönste, was sie je erlebt hatten.
Die Alten lächelten still. Ja, Weihnachten hatte seinen Zauber wieder, der im Laufe der Zeit verloren gegangen war.
"So etwas darf nie mehr geschehen" dachte das Christkind und ließ vorsorglich
eine ganze Menge Weihnachtslicht auf der Erde zurück, bevor es sich wieder auf
den Heimweg machte. Dieses besondere Licht brennt seitdem in jeder Kerze und
bringt Frieden und Zuneigung, aber auch Ruhe und Nachdenklichkeit in die Häuser
und Herzen der Menschen.
"Ja ja", brummte der Weihnachtsmann wohlwollend, als er das Christkind bei
seiner Heimkehr empfing. "Du hast den Menschen das schönste aller Geschenke
gemacht - du hast ihnen die Freude gegeben." Damit wandte er sich um und ging zu
seiner Weihnachtswerkstatt.
Für Weihnachten wünsche ich euch und eueren Familie ein besinnliches und frohes Fest, für das Jahr 2008 schon jetzt viel Gesundheit, Glück, viel Petri Heil und alles was sie sich Wünschen möge in Erfüllung gehen.
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